Über mich



und meine Stationen in der Tierwelt

Meine Liebe zu den Tieren und zur Natur war immer schon sehr ausgeprägt.

Aufgewachsen auf einem Bergbauernhof habe ich hautnah erlebt, was es bedeutet, eins mit der Natur und den Tieren zu sein. 

  • Geboren und aufgewachsen auf dem Bergbauernhof.
  • 2006: 5 Monate in Island auf einem Hof gearbeitet. Nebst geführten Touristentouren, 400 Schafe sowie über 100 Islandpferde betreut.
  • Seit 2007 im Besitz eigener Islandpferde
  • Seit Kindheit begleiten mich Hunde und Katzen
  • Laufende Fortbildungen und diverse Kurse in klassischer Dressur sowie Gangpferdetraining.
  • Sitzschulung für den Reitersitz, langjährige Schülerin von
    A. Andrighetto
  • 2014: Grundkurs Tierkommunikation bei Helen Gerber Sirin absolviert (nach Penelope Smith).
  • 2018: Weiterbildung zu Healing Touch for Animals certified Practitioner, Level 1+2 abgeschlossen
  • 2019: Weiterbildung Healing Touch Program (Leaders in Energy Medicine) for Humans, Level 1 abgeschlossen
  • Meine Lehrmeister: Meine Islandpferde Riddari, Hertogi & Sóley, mein Hund Merlot, Kater Fleckli, sowie unsere Katzen Finn & Mimi, weitere tierische Eichenaubewohner; Sólfari, Saefaxi, Ingvar & Bjartur.

Meine Geschichte



Als Kind hatte ich einen ganz besonderen Draht zu Tieren. Stundenlang habe ich sie beobachtet und von ihnen gelernt. Sie haben mir schon damals immer ganz deutlich gezeigt, was sie mochten, was nicht und was ihre Bedürfnisse waren. Dass ich als Kind mit Tieren kommunizieren konnte, war damals normal und es war gut so. Unser Bergbauernhof und das weitläufige Land boten viele Abenteuer, die es zu entdecken galt - eine unvergessliche Zeit. In nächster Umgebung hatten wir einen grossen Wald, weitläufige Kräuterwiesen und einen Bergbach. Am liebsten war ich bei jedem Wetter draussen, spürte den Wind an der Nase, atmete den Duft der verschiedenen Blumen und Pflanzen, hörte das Rauschen des Baches und streifte mit unserem Hofhund stundenlang durch die Gegend. Alles Lebende zu respektieren und zu schätzen war als Kind völlig normal für mich. Ich konnte mir nicht vorstellen ein anderes Leben zu führen, fernab der Natur und ohne die Tiere.

 

Ich wurde gerade 8 Jahre alt, als meine Familie den geliebten Bauernhof zurück lassen musste. Wegen verschiedener unglücklicher Umstände war es uns nicht mehr möglich, auf dem Hof zu bleiben. Wir lebten fortan im Dorf, im Haus der Grosseltern. Dieses neue Leben unterschied sich in allen Belangen vom Leben auf dem Bergbauernhof. Vor allem konnte ich mich nicht mehr so frei bewegen, wie ich es gewohnt war.  Ich musste alles zurück lassen, sogar unseren Hofhund. Ich fühlte mich sehr eingeengt und die Tiere und Pflanzen fehlten mir. Der Garten der Grosselten hatte einen anderen Stellenwert und war mit seinen Pflanzen eher zum Anschauen da. Das Schmecken, Riechen, Anfassen, ganz nah beobachten oder auch mal ein Sträusschen aus Blumen binden, war nicht mehr erlaubt. Alles war in einer akkuraten Ordnung bepflanzt und durfte nicht verändert werden. Mir wurde von einem auf den anderen Tag alles genommen.

 

In der neuen Schule gab es einige ruppige Zeitgenossen und ich kam nur schwer mit ihnen zurecht. Die neuen Mitschüler hatten nie gelernt zu spüren oder zuzuhören. Abfall wurde achtlos auf den Boden geworfen, mit den Wildtieren auf dem Schulweg nicht immer sorgsam umgegangen. Ich fühlte mich unverstanden, einsam und allein gelassen. Erst da wurde mir bewusst, dass ich die Natur und die Tiere wie Luft zum Leben brauchte. Zeigten sie mir doch den Weg, wenn ich nicht mehr weiterwusste. Standen mit Rat und Tat zur Seite auf meinen Abenteuerzügen und gaben mir die ganze Lebensenergie, die ich doch so dringend brauchte. Auf einen Schlag war mein Lebenselixier weg. Erst viel später wurde mir bewusst, dass diese Energie nicht unbedingt von den Pflanzen und Tieren direkt kommt, sondern als universelle Energie - man kann sie auch grosser Geist oder Gott nennen - durch die Pflanzen und Tiere übertragen wird. Diese universelle Energie kann aber nur frei fliessen, wenn Harmonie da ist und man Eins wird mit der Natur und allem Leben.

 

Ich lernte im neuen Umfeld zu überleben. Funktionierte, wie es von mir gewünscht wurde und verlor dabei wie so viele von uns den Zugang zur feinstofflichen Welt. Eine Leere blieb dabei zurück, die ich damals nicht zu deuten wusste. Ich wurde Erwachsen und lebte mit den "neuen" Umständen. Im Jahr 2012 überschlugen sich dann die Ereignisse. Einschneidende Schicksalsschläge im privaten und beruflichen Umfeld und ein Unfall mit Auto und Pferdeanhänger haben mich an die Grenzen meiner Möglichkeiten gebracht. Der Versuch, meine Situation mit Arbeit zu verdrängen scheiterte, als ich aufgrund eines weiteren Unfalls und in der Folge zwei Bänderrissen zwangsweise ruhig gestellt war. Eines Morgens konnte ich nicht mehr aufstehen. Die Zeit für einen Neuanfang war gekommen.

 

Krankgeschrieben, vergessen wer ich war, hatte ich nun genügend Zeit, mich wieder neu kennen zu lernen. Ich beschäftigte mich intensiv mit mir selbst, lernte meine Dämonen kennen und sie zu visualisieren. In der Zeit bemerkte ich aber auch, dass meine feinen Antennen wieder viel mehr wahrnahmen, als in den vergangenen Jahrzehnten. Lange Spaziergänge in der Natur und meine Tiere halfen mir, Schritt für Schritt zu mir selbst zurück zu finden. Einige Zeit später hatte ich das grosse Glück, meine Islandpferde aus dem Pensionsstall zu mir nach Hause holen. An diesem Ort lebten bereits eine Islandpferdestute und ein Shetlandpony. Da die Besitzerin der Stute verständlicherweise keinen Nachwuchs wollte, musste mein Hengst Hertogi ein Einzelquartier neben der kleinen Herde beziehen. Obwohl sich alle Beteiligten sehr viel Mühe gaben, dem Hengst ein möglichst artgerechtes Heim zu bieten, war er überhaupt nicht zufrieden. Seine Unmut und Einsamkeit wurden so laut, dass ich meinte zu hören, wie er zu mir sprach. Es war sehr eindrücklich zu beobachten, wie laut seine innere Stimme wurde. Er liess mich deutlich spüren, was er von seinem neuen Heim hielt. Ich fing an hinzuhören und plötzlich war sie wieder da, die telepathische Verbindung zu den Tieren. Demütig und voller Respekt versuchte ich mein Bestes, um Hertogi seine Einzelhaft so angenehm wie möglich zu gestalten. Von da an besserte sich sein Gemütszustand zunehmend. Wir fanden einige Kompromisse, welche es ihm angenehmer machten und er nicht mehr so einsam sein musste.

 

Ich fing an, meine wiedergewonnene Gabe zu vertiefen. Die Tiere in meinem Umfeld wurden zu meinen Übungsobjekten. Endlich machte alles wieder Sinn und ich spürte eine innere Kraft, welche ein vergessenes Glücksgefühl zum Vorschein brachte.